Das sollten Sie bei einer Kündigung beachten

Wenn Sie sich für die Kündigung Ihres Arbeitsvertrages entschlossen haben, dann gilt es einige Schritte zu beachten, um die Kündigung auch rechtswirksam werden zu lassen.

Mit den Kündigungstipps möchten wir Ihnen aus Sicht der Personalberatung einige Hinweise für den richtigen Umgang mit dem Ende Ihres Arbeitsverhältnisses geben. 

Zum Beispiel ist die Einreichung der Kündigung in schriftlicher Form erforderlich. Der richtige Zeitpunkt der Übergabe an den Arbeitgeber ist genauso wichtig. Er entscheidet über das Datum Ihres Ausscheidens aus dem Unternehmen. Vergewissern Sie sich, dass Sie die erforderlichen Fristen einhalten. 

 

So verfassen Sie die Kündigung

- Die Kündigung bedarf der Schriftform und muss in Original vorgelegt werden. Andere Formen der Kündigung, etwa mündlich, per Email, Fax, Kopie oder SMS sind nicht rechtswirksam. 

 

- Betiteln Sie das Schreiben als Kündigung, damit dem Arbeitgeber sofort klar wird, worum es geht.

- Halten Sie die Kündigung knapp und höflich.

- Die Kündigung ist eigenhändig zu unterzeichnen sowie mit Ort, Datum und Adresskopf zu versehen.

- Ein Kündigungsgrund ist in der Regel nicht erforderlich. Fügen Sie einen Kündigungsgrund an, falls Ihr Arbeitsvertrag dies verlangt (Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, einzelvertragliche Vereinbarungen). 

 

 

Kündigung bestätigen lassen

Gehen Sie auf Nummer sicher. Lassen Sie sich die Kündigung von Ihrem Vorgesetzten oder der Personalabteilung quittieren. 

Kündigen sie fristgerecht

- Die Kündigung ist erst ab dem Zeitpunkt gültig, da sie dem Arbeitgeber übergeben wird, oder bei ihm eintrifft. 

- Beachten Sie die Fristen in Ihrem Arbeitsvertrag oder im geltenden Tarifvertrag. 

- Ist in Ihrem Arbeitsvertrag nichts Gegenteiliges vermerkt, so beträgt die Gesetzliche Kündigungsfrist 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. 

- Für die Probezeit gilt die im Vertrag vereinbarte Kündigungsfrist.

- Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf des vereinbarten Zeitraums. Eine Kündigung ist hiermit nicht erforderlich.

- Eine ausserordentliche, fristlose Kündigung durch den Arbeitnehmer ist dann möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das heißt, wenn Tatsachen vorliegen, die unter Berücksichtigungen aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar machen. Die ausserordentliche Kündigung muss innerhalb einer Ausschlussfrist von 2 Wochen erklärt werden.